Die Overbergschule ist Klimaschule!

Am 28. Juli machte sich eine Gruppe der "Energiemanager" unserer Schule auf den Weg zur Sekundarschule Ahlen, wo die Abschlussveranstaltung des Energiesparprojekts "Energiesparen macht Schule" stattfand. Da unsere Schule erst seit diesem Schuljahr an dem Projekt beteiligt ist (wir haben hier bereits berichtet), wussten die Schülerinnen und Schüler und die Energiebeauftragte Frau Schulte-Hötte überhaupt nicht, was sie an diesem Tag erwarten sollte. "Vielleicht bekommen wir ja eine Urkunde!", wurde auf dem Weg zu dem Termin gemunkelt. Nachdem der Name der Overbergschule aufgerufen und uns zu dem Titel "Klimaschule Bronze" gratuliert wurde, nahm David das Zertifikat entgegen und wir waren ganz schön stolz. Als wir einen näheren Blick auf die Urkunde warfen, konnten wir unser Glück kaum fassen: Die Overbergschule Ahlen hat im Rahmen des Energiesparprojekts 960 Euro gewonnen!!! Unsere Mühen haben sich gelohnt, aber die Energiemanager sind sich einig: Das ist erst der Anfang, jetzt packen wir es richtig an! Wir hoffen, im nächsten Schuljahr im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft weitere Ideen rund um das Thema Energiesparen entwickeln zu können. 

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Chemie im Alltag

Der Wahlpflichtkurs `Chemie im Alltag´ der Jahrgangstufe 9 stellt eigene Seife aus Pflanzenölen her.

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Besuch im Mammut-Tierheim

Am Donnerstag, den 12. April 2018, durfte die Klasse 5b gemeinsam mit einigen interessierten Eltern und der Klassenlehrerin Frau Schulte-Hötte das Mammut-Tierheim Ahlen besuchen. Eine engagierte Schülerin aus der 5b hatte im Biologieunterricht den Besuch des Tierheims vorgeschlagen und einen Ansturm der Begeisterung, aber auch Hilfsbereitschaft ausgelöst. So sammelten die Kinder im Vorfeld Geld- und Futterspenden. Um das Hinkommen zum Tierheim am Donnerstag Nachmittag hatten sich die Eltern gekümmert, so dass dies dank Fahrgemeinschaften kein Problem war.

Bei strahlendem Sonnenschein empfingen uns die Ansprechpartnerin Frau Herzog und ihr Mann und zeigten uns in einem informativen Rundgang gesamte Anlage des Tierheims. Im Unterricht hatte die Klasse bereits über einige „Regeln“ gesprochen, die für uns als Gäste des Tierheims gelten. So war es für uns klar, dass wir nicht die Finger durch die Gitterstäbe der Hundezwinger halten, sondern nur die Hunde vorsichtig an unseren Händen schnuppern lassen. Und das haben die vielen lieben Hunde gerne mit freudigem Schwanzwedeln gemacht! Auch die Katzen zeigten keine Scheu und haben sich zur Freude der Kinder schnurrend auf dem Boden geräkelt. Zu gerne hätten die einen oder anderen von uns gleich ein Tier mitgenommen! Aber uns allen war natürlich klar, dass die Anschaffung eines Haustiers wohl überlegt sein muss, damit es dem Tier auch gut geht. Frau Herzog konnte durch einige traurige Beispiele gut erklären, was mit Haustieren passiert, deren Besitzer sich aus unterschiedlichen Gründen plötzlich nicht mehr um ihr Tier kümmern können. Doch sie konnte auch von vielen erfolgreichen Vermittlungen berichten, durch die Hunde, Katzen oder Meerschweinchen wieder ein neues Zuhause gefunden haben. Frau Herzog beantwortete geduldig jede Frage der interessierten Kinder. Für uns als weiterführende Schule war es zum Beispiel auch sehr interessant zu erfahren, dass das Tierheim auch Praktikumsplätze und sogar Ausbildungsstellen anbietet. 

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Mitmachen erwünscht: Besuch der 5. Klassen bei der AWG Ennigerloh

Vor den Pfingstferien besuchten die drei 5. Klassen der Overbergschule Ahlen im Rahmen des Physikunterrichts die Abfallwirtschaftsgesellschaft (kurz: AWG) Ennigerloh. Hier empfing uns Herr Dierkes, der uns nach einer kurzen Einführung zunächst einmal über das Gelände der AWG im Entsorgungszentrum Ecowest führte. Dabei mussten wir alle gelbe Warnwesten tragen, damit uns die Fahrer der zahlreichen LKWs und Bulldozer rechtzeitig sehen konnten. Denn in der AWG herrschte während unserer drei Besuchstage Hochbetrieb: Müll wurde angeliefert oder ausgefahren, oder vom großen Sammellager aus zu den Maschinen der Mülltrennungsanlagen gebracht. Wie die Mülltrennung in Ennigerloh funktioniert, durften die Kinder nach dem Rundgang in einem Stationenparcours selbst ausprobieren. Und dort ging es richtig zur Sache: An verschiedenen kleinen Geräten wurde gerüttelt, gekurbelt und natürlich auch gelesen und nachgedacht. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die AWG den Abfall unter anderem per Magnetkraft, Siebverfahren oder Luftdrucktechnik trennt. Denn Herr Dierkes betonte immer wieder, dass der bei der AWG angelieferte Restmüll voller wiederverwertbarer Wertstoffe steckt. Für unsere Umwelt - so Herr Dierkes - ist es trotzdem immer noch am besten, Müll erst gar nicht zu produzieren. Wie wir dieses Ziel angehen können, werden wir in den nächsten Stunden noch im Unterricht besprechen. Auch die vielen anderen Dinge, die wir während unseres Besuches in Ennigerloh gelernt haben, können wir ganz bestimmt in den nächsten Physikstunden im Rahmen der Unterrichtsreihe Stoffe und ihre Eigenschaften" aufgreifen. Und spätestens, wenn es für uns so langsam in Richtung Berufsorientierung geht, werden wir sicherlich an die AWG denken, die uns auch als interessanter Arbeitgeber im Kreis Warendorf in Erinnerung bleibt. Die Klassen 5a, 5b und 5c bedanken sich bei der AWG und Herrn Dierkes für die spannenden Vormittage!


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Die Energiemanager stellen sich vor

Als sich die Overbergschule Ahlen entschlossen hat, an dem Projekt „Energiesparen macht Schule“ teilzunehmen, war die Einsatzbereitschaft der Schüler und Schülerinnen hoch. So hatte Frau Schulte-Hötte als Energiebeauftragte unserer Schule überhaupt keine Schwierigkeiten, Unterstützung aus den Klassen zu gewinnen. Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 haben sich gemeldet, um sich als „Energiemanager“ an dem Projekt zu beteiligen. Auch eine Schülergruppe aus der Jahrgangsstufe 7 hat sich freiwillig bereit erklärt, das Thema „Energiesparen“ anzugehen und ihr Wissen in höheren Jahrgangsstufen zu verbreiten. Schließlich kann jeder von uns ohne großen Aufwand eine ganze Menge tun, um Strom, Heizenergie und Wasser zu sparen. Die Energiemanager haben in ihren Klassen bereits gute Ideen entwickelt: Im Winter haben wir darauf geachtet, dass wir immer wieder durch kurzes Stoßlüften für frische Luft in den Klassenräumen sorgen, denn die zu vermeidende Kipplüftung sorgt nur dafür, dass die Heizung umso mehr arbeitet, während ein Luftaustausch kaum stattfindet. In der wärmeren, „helleren“ Jahreszeit können wir immer öfter auf den Lichtschalter verzichten. Die Energiedienste helfen, Schüler und Lehrer immer wieder an einen energiebewussten Umgang zu erinnern. Wir werden uns immer wieder gemeinsam treffen, um unsere Erfahrungen in den Klassen auszutauschen, Lichtschalter zu beschriften, die Heizungsanlage zu begutachten u.v.m. Unser Hausmeister Herr Krauskopf wird uns dabei mit Rat und Tat zur Seite stehen. So macht Energiesparen nicht nur „Schule“, sondern auch Spaß!

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