Mit einem bunten Mix aus Musik, Erinnerungen und feierlichen, aber auch besinnlichen Momenten entließ die Overbergschule am 28.06.2019 ab 12:00 Uhr ihre Entlassschülerinnen und -schüler erstmalig wieder in Eigenregie.IMG 3146 Die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs unter Federführung der Klassenlehrerinnen Frau Pahl, Frau Döding, Frau Fenneker, Frau Robertz-Clausen und Frau Kölling hatten es sich zur „Ehrensache“ gemacht, ihren Mitschülerinnen und -schülern eine würdige und angemessene Entlassfeier auszurichten.Zunächst ging es in guter Tradition in die Bartholomäuskirche, wo der gemeinsam gestaltete Gottesdienst von Schülerinnen und Schülern mit Pfarrer Dr. Kaulich ganz im Zeichen der Zutaten zu einem gelungen Lebensentwurf stand. Unter dem Motto „Gugelhupf - Zeichen unseres Lebens“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler symbolhaft an den Zutaten eines gelungene Kuchens die Zutaten für ihren persönlichen Lebensentwurf.

Nach dem anschließenden obligatorischen Fototermin versammelten sich Eltern und Gäste mit den Schülerrinnen und Schülern im Forum der Overbergschule und wurden von der Konrektorin, Frau Schlarmann begrüßt. Während Bürgermeister Meiwes in seiner wohlbekannten, unbedingt schülerorientierten Art Begeisterung in seiner Ansprache zeigt angesichts der Vielfalt, der fröhlichen und gelassenen Stimmung und des großartigen Miteinanders von Schülerinnen und Schülern einerseits und Lehrerinnen und Lehrern andererseits sowie auf eindrucksvolle Weise der Overbergschule Mut machte, einzutreten für Toleranz und Solidarität, sprach die Elternpflegschaftsvorsitzende Frau Stratmann den Jugendlichen aus dem Herzen, als sie ihnen humorvoll die Befreiung von den „Paukern“ in Aussicht stellte.

Überzeugend auch der Vortrag des Schülersprechers Altan Mithat Öztürk: Er schilderte eine großartige Zeit an der Overbergschule, bedankte sich bei jeder Mitschülerin und jedem Mitschüler auf humorvolle Art und hob besonders die Rolle der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer hervor, die ihm auch persönlich in schweren Zeiten oftmals der rettende Anker waren.

In seiner Abschlussansprache betonte Schulleiter Matthias Resch die einzigartigen Traditionen der Overbergschule: Courage, Schule ohne Rassismus, Schule der Vielfalt und der Toleranz. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse, dem unsäglichen Terror rechter und ewiggestriger Randgruppen dürfen Demokraten nicht still bleiben. Er bat die Schülerinnen und Schüler weiter zu gehen auf ihrem Weg der Einmischung und Positionierung, wie sie es eindrucksvoll auf der von ihnen selbst organisierten Menschenkette für die Einhaltung der Menschenrechte bewiesen haben. Gemeinsam gegen Gewalt und Intoleranz, gegen Rassismus und für eine friedvolle solidarische Gesellschaft einzutreten, das kennzeichne diesen Entlassjahrgang ganz besonders. Dafür dankte der Schulleiter den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern ganz besonders.

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Eingerahmt wurde das Programm von ganz viel Musik. So präsentierte sich die Schülerband unter der Leitung von Arnd Worbis erstmalig einem größeren Publikum mit den Klassikern „Seven Nations Army“ sowie dem Oldie „Country Roads“, welche das Publikum mit stehenden Ovationen belohnte. Überraschungsgäste des Tages waren dann die Mitglieder der frisch gegründeten Lehrerband, in der selbst der Hausmeister der Overbergschule, Herr Uwe Krauskopf an der Bassgitarre gemeinsam mit Schulleiter Resch am Schlagzeug sowie Marco Arnd am Saxofon, Michael Nonhoff am Klavier und Arnd Worbis an der Gitarre gemeinsam mit dem Schulchor der Overbergschule den Schülerinnen und Schülern drei Songs präsentierten.

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Alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 10 verlassen die Overbergschule mit einem Schulabschluss, davon Fachoberschulreife: 23, davon wiederum14 mit Qualifikation zum Besuch der gymnasiale Oberstufe.

Bereits 21 Schülerinnen und Schüler verfügen über abgeschlossene Berufsausbildungsverträge. Alle anderen Schülerinnen und Schüler gehen auf weiterführende Berufsfachschulen, um sich weiter zu qualifizieren.

Namen der Entlassschüler 2019

Alperen Acar, Wedyan Al Haji, Younus Ali, Hebatullah Alibrahim, Atieh Alinaghizadeh, Sina Michelle Ashmore, Alkan Ates, Hasan Aygör, Roshin Bakr, Francexca Banias, Tina Blomann, Richard Borghoff, Jessica Brand, Luca-Maurice Brauner, Anja Cicek, Marie Claus, Angelo Condemi, Jessica Enns, Malke Fidan, Martyna Franczak, Andreas Frochte, Fares Ghayad, Jonas Genau, Gesine General, Daniel Glomb, Stella Glomb, Jan Maurice Graefen, Justin Gülez, Esra Günöz, Lena Häger, Veronika Helm, Gina-Marie Hinz, Tobias Horstmann, Niko Hurioglu, Cazim Huskic, Cassandra Jaeger, Aimy Käbel, Natalie Kindler, Lara Klages, Stephanie Christin Kotyrba, Dominik Krupienko, Pia Martin, Florian Mingram, Desislava Mircheva, Connor Mischke, Hasib Mokthari, Saman Morad, Vyan Morad, Mahdi Mousawi, Altan Mithat Öztürk, Wojciech Pawelczak, Alexandru-Andrei Petrus, Chantal Pichowiak, Tim Pieper, Dennis Popow, Luisa Preis, Oliwia Przedwoj, Dino Pucurica, Celine Rehage, Jessica Reinke, Tizian Rische, Nick Robert Schmidt, Sarah Schmidt, Tim Schmidt, David Schmik, Leon Hüseyin Teper, Ceyhun Tunc, Raphael Ulrich, Manuel Vanzetta, Isabel Vielain, Fenia Wilhelm, Jolina Würfel, Zainab Zain Aldeen

Overbergschule, Hans-Sachs-Str. 13 | 59227 Ahlen | Tel. (02382)805360 | Fax 83238

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.overbergschule-ahlen.de

Die Overbergschule ist Klimaschule!

Am 28. Juli machte sich eine Gruppe der "Energiemanager" unserer Schule auf den Weg zur Sekundarschule Ahlen, wo die Abschlussveranstaltung des Energiesparprojekts "Energiesparen macht Schule" stattfand. Da unsere Schule erst seit diesem Schuljahr an dem Projekt beteiligt ist (wir haben hier bereits berichtet), wussten die Schülerinnen und Schüler und die Energiebeauftragte Frau Schulte-Hötte überhaupt nicht, was sie an diesem Tag erwarten sollte. "Vielleicht bekommen wir ja eine Urkunde!", wurde auf dem Weg zu dem Termin gemunkelt. Nachdem der Name der Overbergschule aufgerufen und uns zu dem Titel "Klimaschule Bronze" gratuliert wurde, nahm David das Zertifikat entgegen und wir waren ganz schön stolz. Als wir einen näheren Blick auf die Urkunde warfen, konnten wir unser Glück kaum fassen: Die Overbergschule Ahlen hat im Rahmen des Energiesparprojekts 960 Euro gewonnen!!! Unsere Mühen haben sich gelohnt, aber die Energiemanager sind sich einig: Das ist erst der Anfang, jetzt packen wir es richtig an! Wir hoffen, im nächsten Schuljahr im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft weitere Ideen rund um das Thema Energiesparen entwickeln zu können. 

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Mitmachen erwünscht: Besuch der 5. Klassen bei der AWG Ennigerloh

Vor den Pfingstferien besuchten die drei 5. Klassen der Overbergschule Ahlen im Rahmen des Physikunterrichts die Abfallwirtschaftsgesellschaft (kurz: AWG) Ennigerloh. Hier empfing uns Herr Dierkes, der uns nach einer kurzen Einführung zunächst einmal über das Gelände der AWG im Entsorgungszentrum Ecowest führte. Dabei mussten wir alle gelbe Warnwesten tragen, damit uns die Fahrer der zahlreichen LKWs und Bulldozer rechtzeitig sehen konnten. Denn in der AWG herrschte während unserer drei Besuchstage Hochbetrieb: Müll wurde angeliefert oder ausgefahren, oder vom großen Sammellager aus zu den Maschinen der Mülltrennungsanlagen gebracht. Wie die Mülltrennung in Ennigerloh funktioniert, durften die Kinder nach dem Rundgang in einem Stationenparcours selbst ausprobieren. Und dort ging es richtig zur Sache: An verschiedenen kleinen Geräten wurde gerüttelt, gekurbelt und natürlich auch gelesen und nachgedacht. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die AWG den Abfall unter anderem per Magnetkraft, Siebverfahren oder Luftdrucktechnik trennt. Denn Herr Dierkes betonte immer wieder, dass der bei der AWG angelieferte Restmüll voller wiederverwertbarer Wertstoffe steckt. Für unsere Umwelt - so Herr Dierkes - ist es trotzdem immer noch am besten, Müll erst gar nicht zu produzieren. Wie wir dieses Ziel angehen können, werden wir in den nächsten Stunden noch im Unterricht besprechen. Auch die vielen anderen Dinge, die wir während unseres Besuches in Ennigerloh gelernt haben, können wir ganz bestimmt in den nächsten Physikstunden im Rahmen der Unterrichtsreihe Stoffe und ihre Eigenschaften" aufgreifen. Und spätestens, wenn es für uns so langsam in Richtung Berufsorientierung geht, werden wir sicherlich an die AWG denken, die uns auch als interessanter Arbeitgeber im Kreis Warendorf in Erinnerung bleibt. Die Klassen 5a, 5b und 5c bedanken sich bei der AWG und Herrn Dierkes für die spannenden Vormittage!


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Chemie im Alltag

Der Wahlpflichtkurs `Chemie im Alltag´ der Jahrgangstufe 9 stellt eigene Seife aus Pflanzenölen her.

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Besuch im Mammut-Tierheim

Am Donnerstag, den 12. April 2018, durfte die Klasse 5b gemeinsam mit einigen interessierten Eltern und der Klassenlehrerin Frau Schulte-Hötte das Mammut-Tierheim Ahlen besuchen. Eine engagierte Schülerin aus der 5b hatte im Biologieunterricht den Besuch des Tierheims vorgeschlagen und einen Ansturm der Begeisterung, aber auch Hilfsbereitschaft ausgelöst. So sammelten die Kinder im Vorfeld Geld- und Futterspenden. Um das Hinkommen zum Tierheim am Donnerstag Nachmittag hatten sich die Eltern gekümmert, so dass dies dank Fahrgemeinschaften kein Problem war.

Bei strahlendem Sonnenschein empfingen uns die Ansprechpartnerin Frau Herzog und ihr Mann und zeigten uns in einem informativen Rundgang gesamte Anlage des Tierheims. Im Unterricht hatte die Klasse bereits über einige „Regeln“ gesprochen, die für uns als Gäste des Tierheims gelten. So war es für uns klar, dass wir nicht die Finger durch die Gitterstäbe der Hundezwinger halten, sondern nur die Hunde vorsichtig an unseren Händen schnuppern lassen. Und das haben die vielen lieben Hunde gerne mit freudigem Schwanzwedeln gemacht! Auch die Katzen zeigten keine Scheu und haben sich zur Freude der Kinder schnurrend auf dem Boden geräkelt. Zu gerne hätten die einen oder anderen von uns gleich ein Tier mitgenommen! Aber uns allen war natürlich klar, dass die Anschaffung eines Haustiers wohl überlegt sein muss, damit es dem Tier auch gut geht. Frau Herzog konnte durch einige traurige Beispiele gut erklären, was mit Haustieren passiert, deren Besitzer sich aus unterschiedlichen Gründen plötzlich nicht mehr um ihr Tier kümmern können. Doch sie konnte auch von vielen erfolgreichen Vermittlungen berichten, durch die Hunde, Katzen oder Meerschweinchen wieder ein neues Zuhause gefunden haben. Frau Herzog beantwortete geduldig jede Frage der interessierten Kinder. Für uns als weiterführende Schule war es zum Beispiel auch sehr interessant zu erfahren, dass das Tierheim auch Praktikumsplätze und sogar Ausbildungsstellen anbietet. 

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